Felix Kroll

| 2017

Felix Kroll Outdoor 2014 006©Alexander Nichelmann

Felix Kroll (Akkordeon, Gesang) geboren in Ost-Berlin begeistert sich schon seit seinem 7. Lebensjahr für die grenzenlosen Möglichkeiten seines Instruments. Nach seiner Ausbildung in Bremen, Turku (Finnland) und Münster, unterrichtet er seit 2017 selbst Akkordeon an der Udk Berlin.
Besondere Faszination hat für ihn die Avantgarde-Musik, in der er regelmäßig Grenzen überschreitet und das Akkordeon dabei in einem neuen Klangbild erscheinen lässt. Als Mitbegründer des RADAR-Ensembles und anderer Projekte, hat er so bereits etliche Werke uraufgeführt und konnte mit KomponistInnen wie Beat Furrer, Helmut Oehring, Georg Katzer, Sidney Corbett, Younghi Pagh-Paan u.a. zusammenarbeiten.
Dazwischen pendelt er stilistisch zwischen Werken klassischer Musik, dem Jazz und traditioneller Musik.
Mit dieser musikalischen Bandbreite ist Felix Kroll ebenso gefragter Theatermusiker, wobei er nicht selten die Rolle des künstlerischen Leiters verkörpert. Hierbei arbeitete er mit Größen wie Corinna Harfouch, Dagmar Manzel oder Meret Becker zusammen. Des weiteren gastiert er regelmäßig in diversen Orchestern und Ensembles (Staatskapelle Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Konzerthaus Berlin, Filmorchester Babelsberg, Staatsoper Hamburg…).

Seit Frühjahr 2009 bei den Grenzgängern.

Webseite von Felix Kroll

"Felix Kroll" im Archiv:

Grenzgänger begeistern im Kulturbahnhof

Das Publikum hielt es immer wieder kaum auf den Stühlen Schwere Kost und super Musik „ Von Peter Körtling HAMM Einen Liederabend voller emotionaler Kontraste und hervorragender Musik präsentierten „Die Grenzgänger“ am Donnerstagabend im Rahmen des Literarischen Herbstes. Rund 70 Zuschauer erlebten die Veranstaltung unter dem Titel „1914 – Maikäfer flieg“ mit Liedern aus der […]

Unverwechselbarer Stil mit mitreißender Melodik

Ina Wagner schreibt am 11. November in der Emder Zeitung über unser Konzert vom letzten Mittwoch in der Neuen Kirche Emden: Mit seinen Kollegen Felix Kroll (Akkordeon), Annette Rettich (Cello) und Frederic Drobnjak (Konzertgitarre) kreiert Zachcial, einst Straßenmusiker, einen unverwechselbaren Stil mitreißender Melodik in individueller Färbung. Dazu kommt, dass die Instrumentalisten ihr Handwerk verstehen, aber […]

Die wilden Lieder des jungen Karl Marx

Am 5. Mai 2018 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Karl Marx: Aus einer ungewöhnlichen Perspektive werfen Die Grenzgänger den Blick auf diesen immer wieder aktuellen Kritiker des Kapitalismus: Sie präsentieren ein Konzert aus den vielen hundert Gedichten, die Marx mit nicht einmal 20 Jahren während seiner Bonner Studentenzeit schrieb und den Volksliedern die er in Bonn und Umgebung in der Bevölkerung sammelte. So entsteht ein Bíld einer Jugend in Deutschland am Vorabend der 1848er Revolution. Durch die musikalische Umsetzung werden der Zorn, die Zärtlichkeit, die unbändige Leidenschaft des jungen Karl Marx und seiner Generation spürbar, die wenige Jahre später die Revolution wagte. Eines der zentralen Lieder lautet entsprechend im Refrain: “Darum lasst uns alles wagen, niemals rasten. niemals ruhn ….. nur nicht dumpf dahin gegangen, ängstlich in dem niedern Joch , denn das Sehnen und Verlangen und die Tat, die bleibt uns doch!
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