Die Grenzgänger

Bettlerbankett

Berttlerbankett

Ein Konzert mit Liedern und Geschichten vom Leben auf der Straße, verschlossenen Türen und dem Hunger nach einem besseren Leben. Fängt die Freiheit wirklich erst an, wenn man nichts mehr zu verlieren hat? „Etwas Besseres als den Tod finden wir überall“, sagten Esel, Hund, Katze und Hahn und stürmten durch die Fensterscheibe, um die Räuberbande zu verjagen!
Die Grenzgänger mischen Lieder aus dem Rinnstein von Anfang des 19. Jahrhunderts, Schuberts Winterreise, uralte und neue Bettel- und Bänkellieder zu einer mitreißenden Musik zwischen Brahms, Blues & Boogie, Tom Waits und Bob Marley.

Keine Bange Leschinsky

Leschinsky Vorne

Im Anschluß an den „Kapp-Putsch“, bei dem im März 1920 Freikorpssoldaten mit dem Hakenkreuz am Stahlhelm eine Militärdiktatur in Deutschland errichten wollten, kam es in Deutschland zu der größten Aufstandsbewegung seit den Bauernkriegen des 16. Jahrhunderts. Die Niederschlagung des Aufstands und die damit einhergehende Ermordung von über 1000 Arbeitern war lange vor 1933 der Anfang vom Ende der Weimarer Republik. Gemeinsam mit dem Duisburger Volksänger und Liedersammler Frank Baier, der in den siebziger Jahren noch Überlebende von damals getroffen hatte und dabei Lieder und Texte vor dem Vergessen rettete, erinnern die Grenzgänger an die „Märzrevolution 1920“.

Knüppel aus dem Sack

Knueppel

Von „Deutschland, Deutschland über alles“ bis zu „Ein Männlein steht im Walde“ zelebrieren die Grenzgänger eine grandiose und höchst unterhaltsame Auseinandersetzung mit „dem deutschen Wesen, an dem dereinst die Welt genesen“ sollte – das Programm zur Deutschen Wiedervereinigung schlechthin! Doch seine Zivilcourage, seine frechen Verse auf Obrigkeit, Polizei und kleingeistige Landsleute wirken auch heute noch unglaublich aktuell.

Lieder der Flüchtlinge

Die Grenzgänger: Die Schiffe nach Amerika

Beginnend bei den mehr als sechs Millionen deutschen Auswanderern nach Amerika und endend im wiedervereinigten Deutschland, nehmen die Grenzgänger ihr Publikum mit auf eine gleichermaßen unterhaltsame wie hintergründige Zeitreise durch die deutsche Geschichte. Da hausen deutsche Auswanderer mitten in New York in einem völlig überfüllten Kellerloch, ernähren sich von Abfällen und schicken ihre Kinder zum Betteln auf die Straße. Da wird der eigene Urgroßvater zum “Wirtschaftsflüchtling” und ein deutscher Asylant wird Innenminister in den USA . Durch die Vermischung der Kulturen entstehen Jazz, Tango, Countrymusic.